Hallo, ich bin Maria

Ich habe vor 21 Jahren - als das Internet noch Geräusche machte - mit zitterndem Finger auf «Anmelden» geklickt: Ich war das erste Mal in meinem Leben auf einer Singlebörse.

1999, drei Jahre nach meiner ersten Scheidung, war ich als Marketing Manager beruflich sehr engagiert. Ich kannte «dieses» Internet, weil ich vorher in einer Internetagentur gearbeitet hatte. Während dem Browsen fand ich heraus, dass es Plattformen gibt, auf denen Singles sich kennenlernen können. Ungefähr nochmals drei Jahre später lernte ich den Vater meines Sohnes kennen.  

Ich schmunzle, wenn ich denke, wie die Menschen über dieses Medium dachten. Denn damals war vielen die Partnersuche übers Internet nicht nur unbekannt, sondern auch sehr suspekt. Einige meinten: «Maria, du hast doch das nicht nötig, einen Mann übers Internet zu suchen! »  Für mich war es nicht nötig, sondern vielmehr praktisch, denn ich lernte Menschen kennen, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Ganz nebenbei lernte ich auch sehr viel über mich.  

Langjährige Erfahrung in der virtuellen Partnersuche 

Glaubt man den Statistiken, lernen sich heute fast die Hälfte der Paare übers Internet kennen. Daraus könnte man schliessen, dass Singles mittlerweile wüssten, auf was sie oder er achten muss, wenn sie oder er sich auf Parship, Tinder und Co. anmelden und ihr Profil gestalten. 

Meine Erfahrungen sind jedoch, dass die Profilgestaltung bei älteren Singles meiner Alterskategorie leider nicht sehr vorteilhaft wirken. Darum unterstütze ich Singles, die ihr Online-Profil etwas ansprechender gestalten wollen. 
 
Ich kenne Singlebörsen und Dating-Portale wie Parship, LoveScout24, singles, swissflirt, meetic,  okCupid, etc. oder Chatplattformen wie lablue und Apps wie Tinder, Badoo, Zoosk und Co. 

Auf diesen Plattformen bin ich immer wieder auf Männer gestossen, die nicht wussten, was sie wirklich wollten in Bezug auf eine Beziehung. Und da ich mir früher auch nie Gedanken gemacht hatte, was ich wollte, war ich in bester Gesellschaft. Wenn sich zwei ohne Ziele treffen, kann dies zu Missverständnissen und Enttäuschungen führen. 

Etwas Weiteres habe ich mehr als einmal erlebt: Dating-Portale mit Matching-Verfahren führen nicht unbedingt zu einer besseren Liebesbeziehung. Denn, wer sich nicht wirklich kennt, wird die Fragen so beantworten, wie sein jetziger Bewusstseinszustand ist. Ich, zum Beispiel, glaubte, ich bräuchte viel Nähe. Heute weiss ich, wenn ich nicht genügend Zeit habe für mich, bin ich ungeniessbar. 

Meine Weiterbildungen halfen mir, mich besser kennenzulernen

Viele Singles wissen, was sie nicht wollen. Das ist ganz o.k., aber wirklich zielführend ist es nicht. Und Vorfreude oder positive Energie spürt man beim Nichtwissen vermutlich auch nicht, wenn man sich auf die Partnersuche begibt.

Das ist, als ob du in ein Taxi einsteigen würdest und dem Taxifahrer erklärst, in welche Stadt du nicht gefahren werden möchtest. Er wird dich stirnrunzelnd anschauen und losfahren. Und dann landest du in einer anderen Stadt, in die du auch nicht wolltest. Du beschwerst dich bei ihm und sagst, er soll weiter fahren. Er fährt dich in verschiedene Dörfer, in die du auch nicht wolltest. Und du denkst: «Herr Gott nochmal! Was stimmt nicht mit dem Taxifahrer?»

Absurde Frage, nicht?

Auch ich gehörte zu diesen Menschen, die genau wussten, was sie nicht wollten. Trotzdem landete ich in Beziehungen mit Männern, die mir überhaupt nicht gut taten. Ich konnte mir keinen Reim machen, weshalb ich solche Männer anzog. Ich beschloss, an mir zu arbeiten und aus diesen Mustern und Programmen auszusteigen.

Ich fand heraus, dass es Tools und Übungen gab, um sich mit dem Thema Altlasten auseinander zu setzen. Denn eins hatte ich herausgefunden: Wenn ich etwas immer wieder erlebe, liegt es an meiner Auswahl und nicht an den anderen Menschen.

Zusätzlich liess ich mich als Coach (Psychosynthese und dipl. Hypnosetherapeutin (Schweizer Modell) ausbilden. Ich erfuhr während den Ausbildungen wie es ist, Stück für Stück, seine Altlasten auflösen zu können und sein Mindset zu verändern. 

All diese Erfahrungen und Kenntnisse möchte ich mit dir teilen. 

Mit einer «Wishlist» meinen Lieblingsmenschen gefunden

Meinen jetzigen Partner, Freund und Lieblingsmensch habe ich auch über eine Singlebörse kennengelernt. Ich bin mit 55 Jahren angekommen. 

Ihn an meiner Seite zu wissen, sehe ich jedoch nicht als Zufall an, sondern als ein Ziel, das ich mir in der Vergangenheit gesetzt und konsequent verfolgt habe. Denn, je besser ich mich kennengelernt und verstanden habe, was mir guttut, umso klarer wusste und fühlte ich, was ich für einen Mann an meiner Seite wollte

Mithilfe meiner «Wishlist» habe ich meinem zukünftigen Partner manifestiert. Ich habe mich mit den Themen vertieft auseinandergesetzt, die für mich persönlich wichtig in einer Beziehung sind. In Meditationen begab ich mich in das Gefühl, wie es sein würde, wenn wir gemeinsam Dinge erleben würden. Diese «Wishlist» wurde mein innerer Kompass. 

Als ich ihn auf einer Singlebörse das erste Mal erblickte und seine Augen sah, war es um mich geschehen. Ich wollte diesen Mann unbedingt kennenlernen.